Acer Aspire 2001WLCi
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[Bearbeiten] Acer Aspire 2001WLCi
Erfahrungsbericht von Jan Gähler
[Bearbeiten] Technische Daten
- Intel® Centrino™ Mobiltechnologie mit Intel® Pentium® M 1.4 GHz Prozessor
- Intel® 855PM Chipsatz - Intel® PRO/Wireless 2100 (802.11b)
- 15.4" WXGA TFT-Display
- 40 GB HDD
- 512 MB DDR RAM
- 56-kbps-Modem
- 10/100-LAN-Adapter - funktioniert mit dem Realtek 8139too Modul
- DVD/CDRW-Combo
- Li-Ion-Batterie
(Zitat: acer.de)
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.acer.de/acereuro/page4.do?dau22.oid=3825&UserCtxParam=0&GroupCtxParam=0&dctx1=9&ctx1=DE&crc=184737998
- Debian auf dem Aspire installieren
[Bearbeiten] Getestete Distributionen
[Bearbeiten] SuSE-Linux 9 Computer "BILD"-Version
- ich habe es nur kurz installiert und keine grösseren Probleme feststellen können
[Bearbeiten] Gentoo 2004.0
- mein aktueller Kernel: gentoo-dev-sources 2.6.7
- XServer: Xorg
- Grafiktreiber: ATI-driver
- Hotplug zum automatischen Laden von Modulen
[Bearbeiten] Warum dieses Notebook?
Das Notebook besitzt normalerweise einen sogenannten Arcade Modus. Dabei handelt es sich um ein Linux, das in wenigen Sekunden gestartet ist und Programme zur Medienwiedergabe enthält. Von daher war klar, dass die eingebaute Hardware mit Linux keine Probleme macht. Leider weiss nicht mal Acer genau wie Arcade funktioniert * 1.
[Bearbeiten] Ärger
Die Partitionierung der Festplatte war erstmal unbrauchbar.
4 Primäre Partitionen
- unter 1 GB Arcade
- zwei kleine mit 7 oder 8 GB - FAT32
- der Rest für Windows XP - FAT32
Meine erste Idee war die SuSE-Linux-CD aus der Computer"Bild" zu nehmen und die Partition mit dem eingebauten Gnuparted zu ändern. Nach einigen Fehlversuchen und ständigen Fehlermeldungen habe ich das aufgegeben.
Entnervt hab ich also Abschied von Arcade genommen, erstmal die Platte nach meinen Vorstellungen partitioniert und danach Gentoo installiert. Das war leider ein Fehler, da die XP CD nur eine schrottige Recovery-Version ist, die den Anwender zum Zuschauer macht. Die Festplatte wird automatisch eingrichtet usw. Die Antwort auf meine genervte Mail an den Support war, eine Dualbootinstallation wäre möglich, aber dazu muss zuerst Windows installiert werden. Nach über 48 h Gentoo kompilieren hatte ich aber keine Lust, wieder von vorn anzufangen. Ich habe mir ein echtes XP bei eBay gekauft.
[Bearbeiten] X Server
Ich benutze den Xorg-Server, weil ich mit dem XFree-Server die Grafikkarte nicht richtig zum laufen bekommen habe. Ausserdem ist der Xorg-Server deutlich moderner.
Die Befehle:
ACCEPT_KEYWORDS="~x86" emerge xorg-x11 emerge ati-drivers opengl-update ati
Die Module agpgart und intel_agb müssen beim Kernel kompilieren mitgebaut und später beim Start geladen werden.
Die wichtigsten Teile meiner xorg.conf:
# **********************************************************************
# Graphics device section
# **********************************************************************
Section "Device"
Option "AGPMode" "4"
Option "EnablePageFlip" "True"
Option "IgnoreEDID" "off"
Identifier "ATI"
Driver "fglrx"
VendorName "ATI Technologies Inc"
BoardName "ATI Mobility Radeon 9200"
BusID "PCI:1:0:0"
#VideoRam 262144
# Insert Clocks lines here if appropriate
EndSection'''
# **********************************************************************
# Screen sections.
# **********************************************************************
Section "Screen"
# The Identifier, Device and Monitor lines must be present
Identifier "Screen 1"
Device "ATI"
Monitor "MyMonitor"
# The favoured Depth and/or Bpp may be specified here
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Depth 24
Modes "1280x800"
ViewPort 0 0
EndSubsection'''
EndSection
# **********************************************************************
# ServerLayout sections.
# **********************************************************************
Section "ServerLayout"
# The Identifier line must be present
Identifier "Simple Layout"
Screen "Screen 1"
InputDevice "Mouse1" "CorePointer"
InputDevice "Keyboard1" "CoreKeyboard"
EndSection
Section "DRI"
Mode 0666
EndSection
[Bearbeiten] Soundkarte
Für die Soundkarte benutze ich die ALSA-Treiber aus dem Kernel.
Meine Kerneleinstellungen:
# # Sound # CONFIG_SOUND=y # # Advanced Linux Sound Architecture # CONFIG_SND=m CONFIG_SND_TIMER=m CONFIG_SND_PCM=m CONFIG_SND_RAWMIDI=m CONFIG_SND_SEQUENCER=m CONFIG_SND_OSSEMUL=y CONFIG_SND_MIXER_OSS=m CONFIG_SND_PCM_OSS=m CONFIG_SND_SEQUENCER_OSS=y # # Generic devices # CONFIG_SND_MPU401_UART=m CONFIG_SND_DUMMY=m CONFIG_SND_VIRMIDI=m CONFIG_SND_MTPAV=m CONFIG_SND_SERIAL_U16550=m CONFIG_SND_MPU401=m # # PCI devices # CONFIG_SND_AC97_CODEC=m CONFIG_SND_INTEL8X0=m CONFIG_SND_INTEL8X0M=m
[Bearbeiten] Centrino WLAN
Ich benutze die ipw2100-Treiber, die Installation ging relativ problemlos. Die Fehler, die auftraten, waren mit Hilfe des Gentoo-Forums schnell gelöst.
Features ="-sandbox" emerge hostap-driver /*Die Sandbox muss ausgeschaltet werden, da es sonst emerge mit einer Fehlermeldung beendet wird*/ emerge ipw2100
Die hostap-driver sind nötig für WEP-Verschlüsselung.
Danach habe ich /etc/init.d/net.eth0 dupliziert, unter dem Namen /etc/init.d/net.eth1 gespeichert und die Datei in einem Editor geöffnet und angepasst:
ab Zeile 77
iface_start() {
local IFACE=${1} i x
checkconfig || return 1
'''iwconfig eth1 essid meineessid key s:0123456789abc'''
# damit bekommt die Karte automatisch die essid und den WEP-Key zugewiesen
Ab Zeile 137
# Set default route if applicable to this interface
if [[ ${gateway} == ${IFACE}/* ]]; then
local ogw=$(/bin/netstat -rn | awk '$1 == "0.0.0.0" {print $2}')
local gw=${gateway#*/}
if [[ ${ogw} != ${gw} ]]; then
ebegin " Setting default gateway ($gw)"
# First delete any existing route if it was setup by kernel...
/sbin/route del default dev ${IFACE} &>${devnull}
# Second delete old gateway if it was set...
/sbin/route del default gw ${ogw} &>${devnull}
# Third add our new default gateway
'''/sbin/route add default gw 192.168.1.1 netmask 255.255.255.0 >${devnull}'''
# mein DSL-Router wird damit als default gateway eingetragen, ohne die Eintragung stimmte die netmask bei mir nicht
Damit die Karte nach dem emergen läuft, muss das Modul mit modprobe ipw2100 geladen werden. Danach übernimmt Hotplug das Laden beim Systemstart. Wenn das Modul geladen ist eth1 mit /etc/init.d/net.eth1 start starten.
Wenn eth1 beim Systemstart automatisch geladen werden soll rc-update add net.eth1 default eintippen.
Die Karte bekommt ihre Einstellungen, automatisch vom Router (Draytek Vigor 2500We) per DHCP zugewiesen.
Da die Auflösung der URLs erst nach dem Neustarten von eth1 richtig lief, habe ich in /etc/resolv.conf die Adresse des Leipziger T-Online DNS Servers eingetragen.
nameserver 217.237.149.225
Ich bin nicht der grosse Netzwerkexperte, also bitte nachsichtig sein. Verbesserungsvorschläge sind willkommen.
[Bearbeiten] Bluetooth
Nicht getestet, da ich keine Anwendung dafür habe.
[Bearbeiten] Woher weiss ich das alles?
Nein, ich bin nicht der grosse Linux-Experte, das meisten an Lösungen und Anleitungen habe ich im Gentoo-Forum oder in der Deutsche Gentoo-Dokumentation gefunden und dann teilweise nach meinen Wünschen abgewandelt.
[Bearbeiten] Installierte Software
- Fluxbox bzw. GNOME (für meine Nichte) als Fenstermanager
- Sylpheed-Claws als Mailprogramm
- Emacs, NVU, Bluefish für PHP und HTML
- Gnome Commander als Dateimanager und FTP-Client

