BIND
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| BIND | |
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| Logo | |
| Hersteller / Programmierer | ISC |
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| Grundinformationen | |
| Lizenz: | BSD-Lizenz |
| Unterstützte Plattformen: | Linux |
| Webpräsenz / Download: | isc.org/bind |
| Aktuelle Version: | 9.4.1-P1 |
| Alternativen | |
| Freie Software | PowerDNS |
| Proprietäre Software | |
BIND (für Berkeley Internet Name Domain) ist ein DNS-Server für Unix und seine Derivate. BIND hat einen sehr hohen Verbreitungsgrad und ist bei quasi jeder Linux-Distribution enthalten.
BIND kann zum Verwalten von großen Domains verwendet werden, aber notfalls auch als "Caching only"-Nameserver, sprich als "schnelle Namensauflösung" im Heimnetz. Ein Nameserver tut ganz prinzipiell nichts anderes, als Domainnamen in IP-Adressen umzusetzen. Computer sind "binär" orientiert, d.h. ein Computer kann anhand der IP-Adresse 62.72.68.125 problemlos eine HTTP-Verbindung aufbauen. Ein Mensch denkt mehr in "Worten" und hat evtl. Schwierigkeiten, sich diese Zahlenkombination zu merken. Sagt man ihm hingegen, er solle mal die Seiten von www.tuxfutter.de abrufen, dann hat er keine Probleme, sich diese Adresse (die aufgelöst genau der IP 62.72.68.125 entspricht) zu merken.
Das Domain Name System (DNS) ist also dazu da, um dem Menschen das Leben zu erleichtern. In den Pioniertagen, als nur sehr wenige Rechner vernetzt waren, konnte man die Zuordnung von Rechnernamen zu Adressen noch über statische Dateien (z.B. /etc/hosts) darstellen, heute mit Millionen von Rechnern ist das nicht mehr möglich. Darum wurde DNS entwickelt, welches ein hierarchisches Informationssystem darstellt. D.h. der Anwender fragt zunächst seinen eigenen Nameserver nach einer IP-Adresse, kann dieser hierzu keine Antwort geben, können andere Nameserver in der Hierarchie befragt werden. Ganz oben in dieser Hierarchie sind die "Root-Nameserver" angesiedelt. Ganz unten evtl. der Caching-Only-Nameserver im Heimnetz.

