cdrecord
Aus Tuxfutter
| Cdrecord | |
|---|---|
| Logo | |
| Hersteller / Programmierer | Jörg Schilling |
| | |
| Grundinformationen | |
| Lizenz: | GPL/CDDL (Freie Software) |
| Unterstützte Plattformen: | Linux |
| Webpräsenz / Download: | cdrecord |
| Aktuelle Version: | |
| Alternativen | |
| Freie Software | wodim, growisofs |
| Proprietäre Software | |
cdrecord ist ein freies CD-Brennprogramm für die Befehlszeile.
Es ist, zusammen mit mkisofs, die Basis fast aller CD-Brennprogramme unter Un*x und steht auch unter etlichen weiteren Betriebssystemen zur Verfügung. Zusammen mit Programmen wie readcd, isoinfo und cdda2wav bilden cdrecord und mkisofs die cdrtools.
Eine typische Befehlszeile für cdrecord sieht z.B. so aus:
cdrecord -v -eject -speed=12 fs=8m dev=0,4,0 ./iso.img
Die exakte Gerätebezeichnung (dev=0,4,0) kann zuvor mit cdrecord -scanbus ermittelt werden:
rechnername:~ # cdrecord -scanbus
Cdrecord 1.9 (i686-suse-linux) Copyright (C) 1995-2000 Jörg Schilling
Linux sg driver version: 3.1.24
Using libscg version 'schily-0.1'
scsibus0:
0,0,0 0) *
0,1,0 1) *
0,2,0 2) *
0,3,0 3) 'PLEXTOR ' 'CD-ROM PX-40TS ' '1.11' Removable CD-ROM
0,4,0 4) 'PLEXTOR ' 'CD-R PX-W1210S' '1.04' Removable CD-ROM
0,5,0 5) *
0,6,0 6) *
0,7,0 7) *
Falls die Ausgabe einen CD-Brenner auflistet, dann ist das System bereit zum Brennen. Andernfalls ist unter Kernel 2.4 bei ATAPI-Brennern zunächst die sogenannte SCSI-Emulation zu kontrollieren.
Details dazu sind in der manpage zu finden und auf der Projektseite (inklusive weiteren Beispielen).
Eine Weiterentwicklung zum Brennen von DVDs ist cdrecord-ProDVD. Diese ist allerdings keine Freie Software mehr. Es gibt von Mandrake und SUSE gepatche Versionen, um cdrecord das Brennen von DVDs zu ermöglichen.
Aufgrund einer Lizenzänderung der cdrtools initiierte das Debian-Projekt eine Abspaltung namens cdrkit, die weiterhin unter der GPL zu haben ist und die cdrtools an vielen wichtigen Stellen verdrängt hat. Das cdrecord-Pendant heisst dort wodim.

