Clonezilla

Aus Tuxfutter

Wechseln zu: Navigation, Suche
Clonezilla
Logo
Hersteller / Programmierer



Grundinformationen
Lizenz: GPL (Freie Software)
Unterstützte Plattformen: Linux
Webpräsenz / Download: clonezilla.org
Aktuelle Version: 1.2.0-25
Alternativen
Freie Software
Proprietäre Software Symantec Ghost Corporate Edition

Clonezilla ist ein Freie-Software-Projekt des taiwanesischen National Center for High Performance Computing (NCHC) zum Klonen von Rechnern bzw. zum Erstellen von Festplattenabbildern. Im Funktionsumfang ähnelt es kommerziellen Produkten wie Symantec Ghost Corporate Edition und ist für das gleichzeitige Klonen zahlreicher Maschinen konzipiert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Abbilder („Images“) von Festplatten(-Partitionen) bzw. klont Datenträger

Clonezilla unterliegt der GNU General Public License (GPL) und ist daher freie Software und erstellt Abbilder („Images“) von Festplatten(-Partitionen) bzw. klont Datenträger, unterstützt die Ablage von Festplatten-/Partitionsabbildern sowohl auf dem lokalen Rechner als auch in einem Netzwerk, z. B. mittels NFS-, SSH- oder Samba-Servern, das Programm kann an eigene Bedürfnisse angepasst werden (Skripte), die Bedienung erfolgt menügesteuert oder mit Hilfe der Kommandozeile, unterstützte Dateisysteme: ext2, ext3, ReiserFS, xfs, jfs von GNU/Linux, FAT, NTFS von Microsoft, unterstützt LVM2 unter GNU/Linux, es werden bei Unterstützung der oben genannten Dateisysteme nur belegte Sektoren der Festplatte gesichert sollte ein nicht unterstütztes System benutzt werden, so wird mit dem dd-Befehl eine Sektor-für-Sektor-Kopie angelegt, liegt in zwei Versionen vor:

  • Clonezilla live (Live-CD auf Debian-Basis)
  • als Komponente eines NFS-/NIS-Servers (DRBL).

Es werden alle Speichermedien (USB-Festplatten etc.) als Speichermedium unterstützt. Mit der Live-CD wird der Rechner gestartet und ein Start-Menü von Clonezilla öffnet sich. Das Start-Menü von Clonezilla Live gibt acht verschiedene Möglichkeiten. Wirklich relevant sind eigentlich nur die ersten beiden. Sollten Sie die Live-CD später entfernen müssen, hilft die zweite Option von oben des Start-Menüs. Damit lässt sich das komplette System in den Arbeitsspeicher kopieren. Voraussetzung ist natürlich, dass ausreichend RAM vorhanden ist. Als nächsten Schritt wählen Sie die Sprache und ein Tastatur-Layout. Die Sprachauswahl beschränkt sich allerdings auf Englisch oder traditionelles Chinesisch. Mit Clonezilla zu arbeiten ist simpel. Die Menüs sind einfach gehalten, dafür umso verständlicher. Optionen wählen Sie mit der Leertaste. Zunächst entscheiden Sie sich für ein Medium oder ein Ziel, das Sie in das System einbinden möchten. Dies kann eine lokale Festplatte, eine SSH- oder Samba-Verbindung sein. Weiterhin haben Sie hier die Möglichkeit, via Kommandozeile manuell einzugreifen, der Befehl exit bringt Sie dann zurück zu Clonezilla. Nervig ist, dass Sie keine Möglichkeit haben, zu diesem Menü zurückzukehren, sobald die Software in den nächsten Schritt gesprungen ist. Nun können Sie entweder das System neu starten oder Clonezilla aus der Kommandozeile erneut starten. Das kann allerdings nur der root-Benutzer, der entsprechende Befehl lautet sudo su. Danach können Sie den Open-Source-Kloner mit ocs-live erneut aufrufen.

[Bearbeiten] Der Klonvorgang

Im nächsten Bildschirm können Sie nun auswählen, was Sie tun möchten. Mit savedisk lässt sich eine komplette Festplatte klonen. restoredisk ermöglicht Ihnen das Wiederherstellen eines Festplatten-Abbilds. saveparts und restoreparts funktionieren äquivalent. Unterschied ist, dass Sie hier mit einzelnen Partitionen arbeiten können.

[Bearbeiten] Ein Abbild erstellen

Der nächste Bildschirm gibt Ihnen die Möglichkeit ntfsclone abzuschalten. Sollten Sie eine Windows-Partition lieber mit partimage kopieren wollen, können Sie das hier entscheiden. Danach geben Sie den Kompressionsstufe an beziehungsweise welches Programm die Software verwenden soll. Am schnellsten geht es mit der Option „Keine Kompression“, dabei entsteht allerdings eine große Datei. gzip ist relativ schnell, generiert aber eine kleinere Abilddatei. Die besten Raten erreichen Sie mit bzip2. Dann müssen Sie aber einen Geschwindigkeitsverlust in Kauf nehmen, diese Methode ist am langsamsten. LZO-Kompression ist vergleichbar mit gzip, allerdings etwas schneller.

Der nächste Schritt besteht darin, dem Abbild einen Namen zu geben. Sollten mehrere Festplatten oder Partitionen im System vorhanden sein, können Sie die Auswahl für das zu klonende Medium im nächsten Menü angeben. Clonezilla speichert die Abbilddatei grundsätzlich nach /home/partimage. Dies ist das Verzeichnis, wo zum Beispiel das entfernte Laufwerk in einem früheren Schritt eingebunden wurde. Die Software spaltet die Abbilder automatisch in 2000-MByte-Dateien.

[Bearbeiten] Ein Abbild zurückspielen

Möchten Sie ein Abbild auf einen Rechner zurückspielen, ist das äquivalent zum Backup-Vorgang. Zunächst wählen Sie ein Medium aus, wo sich das Abbild befindet. Mit der Option restoredisk erhalten Sie ein weiteres Menü. Hier gibt es einige nützliche Parameter. Sollten Sie ein Abbild von Windows zurückspielen, können Sie zum Beispiel den Host-Namen von Clonezilla ändern lassen. Als Basis dient entweder die Mac- oder die IP-Adresse. Ebenso könnten Sie nach dem Klon-Vorgang die Partitionsgröße automatisch anpassen lassen.

Als nächsten Schritt wählen Sie die wiederherzustellende Festplatte aus. Nach zwei weiteren Sicherheitsabfragen, kann der Klon-Vorgang beginnen.

[Bearbeiten] Externe Verweise

'Persönliche Werkzeuge