Direktstartsystem

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Direktstartsysteme, Live-Systeme oder Live-Distributionen sind Betriebssystem-Versionen, die ohne Installation direkt von einem startfähigen Speichermedium betrieben werden können.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verwendungszweck

Direktstartsysteme sind zum Einen zum Ausprobieren oder zum Testen gedacht, wodurch geprüft werden kann, ob die jeweils enthaltene Distribution zur eigenen Hardware kompatibel ist. Zum Anderen können Direktstartsysteme auch als portable Rettungssysteme eingesetzt werden. Weitere Anwendungsgebiete sind Readonly-Firewallsysteme und Hardwarefunktionstests. Manche Distributionen sind auch zum Start von USB-Sticks geeignet.

[Bearbeiten] Technische Details

Direktstartsysteme werden nach dem Systemstart direkt in den Hauptspeicher geladen und dort ausgeführt, ohne dabei Software auf einen Festspeicher zu installieren. Damit entfällt unter Anderem ein Umpartitionieren der Festplatte und sogar die Notwendigkeit einer Festplatte, gleichwohl bei Bedarf eine Festplatte aber angesprochen und genutzt werden kann. Der PC muss dabei von einem Startmedium (wie einer CD – in diesem Fall auch „Live-CD“ genannt – oder einer DVD) starten können. Die Startreihenfolge kann dafür normalerweise im BIOS passend einstellen werden. Es gibt auch kleine Live-CDs in Scheckkartengröße (z.B. von Red Hat) und für aktuelle PCs Versionen, die von USB-Datenträger gestartet werden können.

Ein Direktstartsystem für USB-Datenträger kann auch mit Hilfe des Programmes „USB Imagewriter“ erstellt werden. Mit diesem Programm können Datenträger-Abbilder (wie z.B. das einer Live-CD) im IMG- und ISO-Format auf USB-Laufwerke geschrieben werden.

[Bearbeiten] Bekannte Distributionen

[Bearbeiten] Distributionen

[Bearbeiten] Rettungs- und Verwaltungssysteme

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  • USB Imagewriter – Artikel-Abschnitt beim Ubuntuusers-Wiki; Stand: 28. Mai 2010
'Persönliche Werkzeuge