FreeBSD
Aus Tuxfutter
| FreeBSD | |
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| Logo | |
| Hersteller / Programmierer | |
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| Grundinformationen | |
| Lizenz: | BSD-Lizenz |
| Unterstützte Plattformen: | alpha, amd64, ARM, i386, ia64, MIPS, pc98 ppc und sparc64 |
| Webpräsenz / Download: | http://www.freebsd.org/ |
| Aktuelle Version: | 6.0 |
| Alternativen | |
| Freie Software | Linux |
| Proprietäre Software | UNIX, Windows (nur i386) |
FreeBSD ist ein Betriebssystem, das von BSD, einem an der Universität Berkeley entwickelten UNIX, abgeleitet wurde. Die BSD basierten UNIX Varianten stellen neben den System V UNIX Varianten den zweiten großen UNIX-Entwicklungsstrang dar. Eine Übersicht dazu findet man unter den Externen Verweisen weiter unten.
Die Entwickler von FreeBSD haben die Prämisse des Systems auf Sicherheit, Leistung, einfache Installation und erweiterte Netzwerkfunktionen gelegt.
Obgleich Linux durch die Medien einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat, so ist auch FreeBSD durchaus eine interessante Alternative zu Windows, da sich FreeBSD und Linux für den Anwender kaum unterscheiden. Die wirklichen Unterschiede liegen im Bereich der Administration, da FreeBSD - als echtes UNIX - dort einige Unterschiede zu Linux aufweist.
Auch ist FreeBSD nicht nur ein Kernel (wie Linux), sondern ein vollständiges Betriebssystem, d.h. der Kernel und sämtliche Tools für die Verwaltung kommen aus einer Hand. Die GNU-Utilities stehen zwar auch unter FreeBSD zur Verfügung - sie sind aber (bis auf die Toolchain) nur optional.
FreeBSD wird sehr häufig von Internet Service Providern als Serverbetriebssystem eingesetzt. Auch Tuxfutter wird auf einem FreeBSD-System gehostet.
Auch FreeBSD ist ein freies Projekt. Installationsimages kann man sich auf der Webseite von FreeBSD für verschiedene Rechnerarchitekturen (u.a. i386, AMD64 und Ultra SPARC) herunterladen.
Als Ableger von FreeBSD 4 wird Dragonfly entwickelt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] OpenBSD
OpenBSD ist ein 4.4 BSD-basiertes UNIX-ähnliches Betriebssystem, welches unter der BSD-Lizenz frei verfügbar ist.
[Bearbeiten] Eigenschaften:
OpenBSD ist ein Betriebssystem dessen Entwickler Schwerpunkte auf proaktive Sicherheit, Korrektheit, Standardisierung, Portabilität und integrierte Kryptographie legen. Dabei ist die Sicherheit das bekannteste Merkmal von OpenBSD und wird oft mit ihm als "sicherstes Betriebssystem der Welt" assoziiert.
Aktuell unterstützt OpenBSD 16 verschiedene Hardwarearchitekturen, diese sind: der Alpha-Prozessor, AMD64, Cats, HP300, PA-RISC, Luna88k, Mac68k, PPC, mvme68k und mvme88k (VME-Systeme die auf Motorola-680x0 und Motorola-880x0 basieren), SGI (SGI O2, MIPS-basierte Workstation), Sparc, Sparc64, VAX, die x86-Architektur und den Sharp Zaurus.
Auf den jeweiligen Hardware-Plattformen unterstützt OpenBSD mittels Binäremulationen die meisten Programme von System V R4 (SunOS/Solaris), FreeBSD, Linux, BSD/OS und HP-UX.
Da ein Hauptziel der OpenBSD-Gruppe in der Sicherheit des Betriebssystems liegt, wurde als eine der ersten Maßnahmen zwischen den ersten Versionen ein sogenannter Quellcode-Audit vorgenommen, d.h. der Quellcode wurde explizit nach Programmierfehlern durchsucht. Dabei wurden nach eigenen Angaben mehrere tausend Fehler beseitigt. Auch heute noch beschäftigt sich ein Teil der Entwickler mit solchen Audits, die u.a. auch neu bekannte Typen von Fehlern suchen.
Als aktive Sicherheitsmaßnahmen nutzt OpenBSD z.B. eine Compiler-Erweiterung, die gegen Pufferrüberläufe schützt (IBMs Stack Smashing Protector, ehemals ProPolice), ein eigenes Speicherschutzkonzept (W^X, Abkürzung für Writeable xor eXecutable), eine geschützte malloc- Implementation auf Basis von mmap (Zufallsadressen, keine Speicherüberlappung, free gibt Speicher wieder an den Kernel, kein korrupter Speicher sondern SIGSEGV und Programmabsturz bei Fehlzugriff) und eine Implementation von strlcat und strlcpy (einer alternative Implementation der C-Funktionen strncat und strncpy, die gegen Pufferüberläufe geschützt sind).
Als Ergebnis dieser Bemühungen rühmt sich das OpenBSD-Projekt, seit der Gründung nur ein einziges über ein Netzwerk ausnutzbares Sicherheitsloch in der Standardinstallation gehabt zu haben.
Das offizielle Maskottchen von OpenBSD ist Puffy, der Kugelfisch (english: blowfish').
[Bearbeiten] Bedeutung:
Aus dem OpenBSD-Projekt sind einige wichtige Tochterprojekte hervorgegangen. Da sich das OpenBSD-Team um ausschließlich offene Entwicklungen bemüht, dessen Ergebnisse streng nach der BSD-Lizenz weitergegeben werden können, mussten Teile des Projektes, welche auf Fremdsoftware beruhten und nicht diese Forderungen erfüllten, aus dem Projekt entfernt und neu implementiert werden.
Eines der erfolgreichsten so geborenen Tochterprojekte ist OpenSSH, eine freie Implementierung des ssh-Protokolls, welche auf alle Unix-Derivate, Linux und die Cygwin-Emulation für Windows portiert wurde. Es unterstützt die Protokolle SSH 1.3, SSH 1.5 und SSH 2.0.
Des weiteren entstand 2001 aus einem Streit über die Lizenz des Paketfilters IPFilter die Eigenentwicklung pf. Ferner entwickeln Mitglieder des OpenBSD-Projekts aus obigen Gründen z.B. OpenNTP (eine alternative Implementation von NTP), CARP (ein alternatives Konzept zu VRRP) und OpenBGP (eine alternative Implementation von BGP). Wie OpenSSH sind auch diese Projekte auf andere Systeme portiert bzw. implementiert worden.
Da die Ergebnisse nach der BSD-Lizenz frei weiterbenutzt werden dürfen, wurden Teile von OpenBSD auch in andere Software eingebunden. So basieren z.B. die "Windows Services for UNIX (SFU)" von Microsoft auf OpenBSD. Auf OpenBSD basieren auch einige Abspaltungen desselben (z.B. ekkoBSD, MicroBSD oder MirBSD).
[Bearbeiten] Einsatzgebiet:
OpenBSD kommt im kleinen bis mittleren Serverumfeld für sicherheitskritische Anwendungen zum Einsatz (zum Beispiel Firewalls).
OpenBSD ist als ein auf Sicherheit ausgelegtes Betriebssystem weniger darauf ausgelegt, jede Hardware oder jede softwaretechnische Neuerung zu unterstützen. Vielmehr dauern Anpassungen an Hardware länger als zum Beispiel auf Linux. So ist etwa die Unterstützung von gängigen ISDN-Karten auf der x86-Plattform immer noch ein externes Projekt und beruht auf Patches welche man in den OpenBSD-Kernel einspielt und nur bis OpenBSD 3.3 funktioniert. Auch die Unterstützung der in modernen Notebooks verwendeten Stromsparfunktionen ist noch nicht sehr ausgereift.
Aus diesem Grund eignet sich OpenBSD eher als Server- oder Firewallbetriebssystem als für die tägliche Arbeit am Desktop, wenn man nicht auf neuere Hardware und Features verzichten möchte.
[Bearbeiten] Geschichte:
OpenBSD entstand am 18. Oktober 1995 als Abspaltung des NetBSD-Projekts (welches wiederum auf 386BSD basiert), nachdem der OpenBSD-Initiator Theo de Raadt aufgrund schwerer Differenzen mit dem damaligen NetBSD-Core-Team das NetBSD-Projekt verließ. (Vgl. auch DragonFly BSD und FreeBSD).
Die erste OpenBSD-Version war 2.0 und wurde im Oktober 1996 als FTP-Release veröffentlicht und unterstützte fünf Architekturen. Die erste OpenBSD-Version, die auf CD erhältlich war, war 2.1 und wurde am 2. Juni 1997 veröffentlicht. Sie unterstützte schon neun Architekturen. Die aktuelle Version ist 3.8, die am 1. November 2005 offiziell freigegeben wurde.
OpenBSD wird durch freiwillige Programmierer und Entwickler vorangetrieben, die über die ganze Welt verteilt sind. Da hinter dem OpenBSD-Projekt keine Firma steht, wird es durch den Verkauf von CDs und T-Shirts, sowie durch Spenden finanziert.
Neue Versionen werden etwa alle sechs Monate veröffentlicht.
[Bearbeiten] Externe Verweise
- www.freebsd.org - offizielle Webpräsenz

