LibreOffice
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| LibreOffice | |
|---|---|
| Logo | |
| Hersteller / Programmierer | The Document Foundation |
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| Grundinformationen | |
| Lizenz: | LGPL (Freie Software) |
| Unterstützte Plattformen: | Linux, Mac, Windows |
| Webpräsenz / Download: | de.libreoffice.org |
| Aktuelle Version: | 3.5.3 (2.5.2012) 3.4.6 (22.3.2012) |
| Alternativen | |
| Freie Software | GNOME Office, KOffice, Siag Office, BestOffice |
| Proprietäre Software | StarOffice, Microsoft Office, WordPerfect Office, Lotus SmartSuite, Textmaker |
LibreOffice (auch kurz LO oder LibO genannt) ist ein freies und kostenloses Büro-Programmpaket, welches unter anderem zur Textbearbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Datenbank-Verwaltung und zum Zeichnen genutzt werden kann.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Versionen
Am 25. Januar 2011 wurde die erste Version mit der Versionsnummer 3.3 (gepackt ≈ 215 MB) und zwei Tage später die portable Ausgabe (≈ 124 MB) im Netz veröffentlicht. Ihr gingen drei Beta-Versionen und vier Freigabe-Kandidaten voraus nachdem das Programmpaket im September 2010 von OpenOffice.org abgespalten wurde. Dabei hat LibreOffice die Textverarbeitung Writer, die Tabellenkalkulation Calc, die Präsentationssoftware Impress und die Datenbank Base, sowie das Zeichenprogramm Draw und den Formeleditor Math von OpenOffice.org geerbt. Gegenüber der ersten Beta-Version, die noch nahezu identisch mit OpenOffice.org Beta-Version 3.3 war, wurde die Möglichkeit hinzugefügt Dokumente im XML-Format zu bearbeiten. Des Weiteren wurden unter anderem der Drucken-Dialog und die Autokorrektur-Funktionen überarbeitet. Neben der auch ursprünglich schon unterstützten deutschen Sprache sind auch weiterhin viele andere Sprachen in der Programmoberfläche einstellbar.
LibreOffice ist (ab Version 3.2.99) unter anderem in den Distributionen Fedora, OpenSUSE und Ubuntu enthalten.
Am 1. August 2011 wurde die Version 3.4.2 freigegeben, die nun stabil genug für Unternehmen sein soll. Dabei soll nun auch die Tabellenkalkulation Calc einen neuen Unterbau (englisch engine) mit dem früheren Namen Ixion bekommen haben und die Tabellenkalkulation damit beschleunigt, für die Programmierbarkeit mit VBA-Makros erweitert worden sein sowie mit Datenbanken umgehen können.
In der am 15. März 2012 veröffentlichten Ausgabe 3.5.1 wurde weiter der Quelltext bereinigt und damit das Programmpaket insgesamt kompakter und schneller in seiner Ausführung. Daneben gibt es auch einige Neuerungen, wie z.B. die einfachere Bearbeitung der Kopf- und Fußzeilen im Schreibprogramm Writer oder die Möglichkeit Visio-Zeichnungen im Grafikbearbeitungsprogrammteil Draw zu öffnen. Gerade in diesem Bereich war bisher im Linux-Umfeld nichts Vergleichbares zu finden. Wenn es auf dieser Funktionalität aufbauend gelingt, eine vergleichbare Funktionalität und möglicherweise sogar eine beidseitige Portabilität zu schaffen, wäre die letzte große Lücke geschlossen, auch wenn es wie bei den Microsoft-Office-Formaten noch immer kleinerer Nachbesserungen bedarf.
[Bearbeiten] Hintergründe
Nachdem die Firma Sun durch Oracle übernommen wurde, wurde Ende September 2010, von einer freien Entwickler-Gemeinschaft die Document Foundation gegründet, um unabhängig von kommerziellen Firmen-Interessen die Software OpenOffice.org, unter dem Namen LibreOffice, weiter entwickeln zu können. Neben vielen freien Entwicklern haben auch die Free Software Foundation und Firmen wie Google, Novell und Red Hat angekündigt, das Projekt zu unterstützen.
Am 29. September 2010 hat der Verein „OpenOffice.org Deutschland e.V.“ bekannt gegeben, daß er sich künftig an Oracles OpenOffice.org nicht mehr beteiligen, sondern ebenfalls die Document Foundation und das LibreOffice-Projekt unterstützen werde.
Am 10. November 2010 wurden die ersten Pläne der Document Foundation bekannt gegeben – danach sollte unter anderem die bestehende Abhängigkeit zwischen LibreOffice und Java reduziert werden.
Im Februar 2011 wurde bekannt gegeben, daß sich auch das Unternehmen Canonical mit einem Vollzeit-Entwickler an LibreOffice beteiligen will und daß das Büropaket künftig bei der Linux-Distribution Ubuntu an Stelle von OpenOffice enthalten sein wird.
Zur weiteren Förderung der LibreOffice-Entwicklung ist eine Stiftung nach deutschem Recht mit Sitz in Berlin gegründet worden, welche die Mittel der Document Foundation verwaltet.
[Bearbeiten] Netzverweise
- LibreOffice – offizielle Entwickler-Webseite
- The Document Foundation (englisch) – offizielle Seite
- LibreOffice Portable – Seite bei PortableApps.com
- OpenOffice.org Deutschland e.V. – offizielle Webseite, u.a. für die Entwickler der deutschen Sprachunterstützung
- LibreOffice – Artikel bei der Wikipedia
[Bearbeiten] Quellen
- Document Foundation: Aus Openoffice.org wird LibreOffice – Artikel bei Golem.de, vom 28.9.2010
- OpenOffice wird zu LibreOffice: Die OpenOffice-Community löst sich von Oracle – Artikel bei Heise online, vom 28.9.2010
- Oracle macht bei LibreOffice nicht mit – Artikel bei Heise online, vom 5.10.2010
- Document Foundation: Das Projekt Openoffice.org zerbricht – Artikel bei Golem.de, vom 1.11.2010
- Libreoffice: Erste Pläne für die freie Office-Suite – Artikel bei Golem.de, vom 10.11.2010
- Libreoffice 3.3: Erste stabile Version des Openoffice.org-Ablegers – Artikel bei Golem.de, vom 25.1.2011
- Libreoffice 3.3: Portable Version für USB-Sticks ist fertig – Artikel bei Golem.de, vom 27.1.2011
- Libreoffice: Canonical beteiligt sich an Entwicklung – Artikel bei Golem.de, vom 23.2.2011
- LibreOffice 3.4.2: "Bereit für den Einsatz in Unternehmen" – Artikel bei Heise online, vom 1.8.2011

