Linux-Server als xdmcp-Server

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[Bearbeiten] Grundproblemstellung

Oft stellt sich die Frage: ich habe einen recht aktuellen Linux-Server und mehrere alte Geräte, die an sich zu langsam sind, um neuere, aktuelle Programme auszuführen, kann ich diese nicht irgendwie als Terminal nutzen, um auf dem Server zu arbeiten?

Die Antwort ist so kurz, wie man sie sich nur vorstellen kann: ja

Doch: wie funktioniert das genau?

Hier möchten wir die Konfiguration des Servers beschreiben:

[Bearbeiten] Konfiguration des Servers

[Bearbeiten] Hinweis

Es empfiehlt sich, vor den Änderungen von jeder Konfigurationsdatei eine Sicherungskopie zu machen, damit im Unglücksfall der Urzustand wiederhergestellt werden kann!

[Bearbeiten] Konfiguration des X11-Systems

Wichtig für die problemlose Einrichtung eines Terminal-Servers ist eine funktionierende X-Grundkonfiguration. Wie diese im Detail vorzunehmen ist, ist teilweise abhängig von der Distribution.

[Bearbeiten] Konfiguration der X-Terminals

Siehe Linux-Workstation als xdmcp-Terminal


Wichtig: Die Auflösung des Terminalserver-Systems muss <= der der Clients sein!

[Bearbeiten] Änderungen in xdm-config

Aus Sicherheitsgründen ist bei sehr vielen Distributionen in der xdm-config folgende Zeile vorhanden:

DisplayManager.requestPort: 0

welche verhindert, dass Verbindungen von ausserhalb des eigenen Systems angenommen werden. Damit nun aber Terminal-Clients eine Verbindung zum Server aufbauen können, muss diese Konfiguration auskommentiert werden:

! DisplayManager.requestPort: 0

[Bearbeiten] Änderungen in Xaccess

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Terminalserver zu konfigurieren.

[Bearbeiten] Allen Clients im Netz Zugang erlauben

Durch folgende Konfiguration erhält jeder Client zugang zum Terminalserver:

* CHOOSER BROADCAST

[Bearbeiten] Nur bestimmten Clients im Netz Zugang erlauben

%hostlist client1 client2 *.xterms.meinnetz.de
* CHOOSER %hostlist

Hierbei können ganze Subdomains (wie *.xterms.meinnetz.de) oder einzelne Clients aufgeführt werden.

[Bearbeiten] Änderungen in Xservers

In dieser Datei sind die Clients einzupflegen:

client1:0 foreign
client2:0 foreign

möchte man beliebige Clients zulassen, ist folgende Zeile nutzbar:

* foreign

[Bearbeiten] Änderungen in Xresource

[Bearbeiten] Abschließende Konfiguration

Zum Abschluss ist sicherzustellen, dass xdm automatisch beim Reboot des Servers gestartet wird, sonst wird nämlich jede Anfrage der Clients ins leere laufen. Am einfachsten ist es sicherlich, den xdm mit einsprechenden Start-/Stop-Skripts in den Runleveln zu verankern.

[Bearbeiten] Konfiguration der Clients

Siehe Linux-Workstation als xdmcp-Terminal

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