Microsoft

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Microsoft ist der weltweit größte Softwarekonzern und hat seinen Sitz in Redmond, USA.

Angefangen als kleines Softwareunternehmen, kaufte der Firmengründer Bill Gates das bis dahin unbekannte Betriebssystem QDOS (Quick and Dirty OS) billig ein und bot dies IBM an, die auf der Suche nach einem Betriebssystem für ihren neu geschaffenen „IBM Personal Computer“ auf Basis von Intels 8086er-Prozessoren waren.

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Durch solche geschickte Schachzüge, konnte Microsoft nach und nach zu einem Konzern werden.

Mit Geschäftstüchtigkeit und Methoden, die auch Gegenstand mehrerer Prozesse waren, wurden etliche Konkurrenzprodukte (u.A. DR-DOS, OS/2) aus dem Markt gedrängt. Es gab deswegen später auch Verurteilungen und manche Prozesse wurden durch Vergleiche und Zahlungen hoher Geldbeträge stillschweigend beigelegt um einer Verurteilung zu entgehen. Dies ist heute immer noch eine Taktik von Microsoft.

Mit der Veröffentlichung von Windows 1.0 begann der Übergang von den DOS-Befehlen in den Grafikmodus mit Mausbedienung auch bei Microsoft. Obwohl Windows 1.0 über statische Fenster verfügte, konnte es sich gegen die grafische Oberfläche GEM nach und nach durchsetzen.

Mit Windows for Workgroups (WfW) 3.11 kam die Netzwerkfähigkeit dazu.

Windows NT, das im Kern aus einer Zusammenarbeit mit IBM entstand (IBM arbeitete zu der Zeit an OS/2), erschien im Juli 1993 und war ein Betriebssystem, das über verbesserte Netzwerkfähigkeiten verfügte.

Windows 95 war das erste Windows, das MS-DOS im Heimbereich nach und nach verdrängte. Die Oberfläche war, wie auch der Kern, komplett überarbeitet worden. So waren Dateinamen mit mehr als 8 Zeichen plus 3 für die Dateiendung eine der auffälligsten Verbesserungen.

Ab Windows 98 hielten auch USB-Geräte Einzug in die Windows-Welt. Der Nachfolger, Windows 98 SE, hatte zudem noch die Möglichkeit, Treiber von Windows NT verwenden zu können.

Windows ME war dagegen aus Sicht vieler Nutzer ein Rückschritt, obwohl die neue Systemwiederherstellung durchaus als Fortschritt anzusehen war. Die jedoch fehlende Kommandoshell command.com wurde entfernt und obwohl Windows angenehm über die grafische Oberfläche zu verwalten ist, wünschen sich viele Benutzer eine Shell zurück. Weiterhin galt Windows ME als reichlich instabil.

Mit Windows 2000 sollte das Ende von Windows NT und der 9.x-Reihe eingeläutet werden. Da jedoch viele Spiele nicht unter Windows 2000 laufen, ist es für Heimanwender eher uninteressant. Im Unternehmensbereich dagegen hat sich Windows 2000 sehr gut etablieren können.

Windows XP, das auf der Basis von Windows 2000 entwickelt wurde, vereint die Fähigkeiten von Windows 2000 und Windows 98. Mit XP wurden auch die Heimbenutzer das erste mal direkt mit einer Benutzerverwaltung konfrontiert. Die Multimediafähigkeit wurde noch einmal verbessert und Anwendungen, wie der Internet Explorer wurden dem Systemkern näher gebracht.

Kurz nach Erscheinen von Windows XP kamen Zweifel auf, ob diverse Applikationen, die automatisch bei der Systeminstallation installiert wurden, nicht doch Kontakt zu Microsoft-Servern aufnahmen, um Daten der Nutzer zu übermitteln, damit Microsoft den unzähligen Raubkopien von Windows Herr wird.

Überraschenderweise war Windows XP auch in der Grundkonfiguration sehr bunt aufgebaut. Betitelungen, wie zum Beispiel „Teletubby-OS“ (in Anlehnung an die grellbunte Fernesehsendung für Kleinkinder), wurden geäußert, andererseits ist es mit wenigen Mausklicks möglich, Windows XP das nüchternere Aussehen von Windows 2000 zu verpassen.

Für den Betrieb in Unternehmen hat Windows Server 2003 das dadurch veraltete Windows 2000 abgelöst. Andererseits wächst weltweit der Druck durch das Alternativsystem Linux auf die Entwicklungsabteilung bei Microsoft.

Hat Microsoft noch Anfang des 21. Jahrhunderts Schlagzeilen dadurch gemacht, dass aggressive Werbung gegen Linux betrieben wurde, hat sich die Lage, auch durch juristische und politische Korrekturen, inzwischen leicht entspannt. Der Markt und die Anwender haben eine gewisse Wahlmöglichkeit durch Alternativen und man kann eine interessante Dynamik beobachten. Rabatte konnten ausgehandelt werden mit dem Hinweis auf Linux und erste Produkte wurden inzwischen von Microsoft als Shared Source zur Verfügung gestellt.

Beide Welten nähern sich auf ihre Art an – Konkurrenz belebt das Geschäft – und Tuxfutter unterstützt dies.

Die Verknüpfung von Betriebssystem und Anwendungen (MS-Office, Mediaplayer) wird nicht nur von den Mitbewerbern kritisch betrachtet, genauso wie die mangelhafte Offenlegung von Schnittstellen und Dateiformaten, weil Monopole und Kartelle nicht nur Vorteile haben! Siehe z.B. auch das Urteil der EU-Kommission.

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