OpenOffice.org

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OpenOffice.org
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Hersteller / Programmierer Oracle Corporation

OpenOffice 1.1.1 unter KDE 3.2.1 mit Verbindung zu einer PostgreSQL-Datenbank

Ximian OpenOffice in Fluxbox

Grundinformationen
Lizenz: LGPL (Freie Software)
Unterstützte Plattformen: Linux, Windows, Solaris, FreeBSD, IRIX, Mac
Webpräsenz / Download: openoffice.org
Aktuelle Version: 3.2.1 (4. Juni 2010)
Alternativen
Freie Software GNOME Office, KOffice, Siag Office, BestOffice
Proprietäre Software StarOffice, Microsoft Office, WordPerfect Office, Lotus SmartSuite, Textmaker

OpenOffice.org, auch kurz OpenOffice oder OOo genannt, ist eine freie und kostenlose Büro-Software.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

OpenOffice.org ist aus StarOffice, der Firma Sun, hervorgegangen, welche seit dem auf OpenOffice.org basierend weitergepflegt wird.

Nach der Übernahme von Sun durch die Firma Oracle, am 27. Januar 2010, wurde von der freien Entwickler-Gemeinschaft die Document Foundation gegründet, um unabhängig von kommerziellen Firmen-Interessen die Software weiter entwickeln zu können. Im Zusammenhang damit wurde auch die Idee geboren, OpenOffice.org künftig unter dem Namen LibreOffice weiter zu entwickeln und sich von Oracle und OpenOffice.org abzuspalten.

[Bearbeiten] Funktionen

Es besteht aus der folgenden Teilen:

  • Textverarbeitung Writer
  • Tabellenkalkulation Calc
  • Präsentationsprogramm Impress,
  • Zeichenprogramm Draw
  • Datenbankmodulen Base

Die Funktionalität von Writer, Calc und Impress entspricht in etwa Microsoft Word, Microsoft Excel bzw. Microsoft Powerpoint. In den neueren Versionen hat sich die Bedienung immer mehr dem Microsoft-Pendant angeglichen - dies erleichtert den Umstieg auf die freie Büro-Suite.

ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • ausgeprägte Formatsteuerung
  • Serienbrieffunktion
  • Zielwertsuche (Solver)
  • Verfolgen der Abhängigkeiten (Detektiv)
  • Szenarien
  • Vektorzeichenprogamm
  • Makrosprache (StarBasic - nicht kompatibel mit VB)
  • Bildschirmpräsentation auf zweitem Bildschirm (neu in 2.2)

Das Datenbankmodul Base ist neu in den 2.x er Versionen von OpenOffice und ermöglicht

  • die Anbindung von Datenbanken entweder nativ über das (schon etwas betagte aber bewährte) dBASE Format oder häufiger über JDBC/ODBC auf eine Vielzahl von Datenbanksystemen wie
  • das Absetzen von SQL Abfragen zum Auflisten und Ändern von Datenbeständen
  • eine graphischen Datenbankbrowser zur Modellierung von Abfragen mit Kriterien, Joins etc.
  • einen einfachen Berichtgenerator

Datenformat: OpenOffice.org-Dateien basieren auf dem offenen (von der OASIS ausgearbeiteten) ISO-Standard OpenDocument oder ODF. Es basiert auf XML, welches mittels zip platzsparend gepackt wird. Es wurde durch die ISO und die IEC in der Norm ISO/IEC 26300 offiziell angenommen. Dies ist ein wichtiger Unterschied zum binären Dateiformat von Microsoft Office.

Das ODF ist ein wesentliches Argument für OpenOffice.org, da dies gewährleistet, daß einmal geschriebene Dateien auch Jahre später noch gelesen werden können. Dies sehen auch einige Behörden so und erklären ODF als Standard für ihre Dokumente.

Der Datenaustausch mit den Microsoft-Office-Programmen (.DOC, .XLS, .PPT) klappt bei Standarddokumenten recht gut. Bei komplexen Dokumenten die mathematische Formeln oder Bilder enthalten kann jedoch Nachbearbeitung notwendig sein. Es stehen etliche Export-/Import-Formate zur Auswahl.

Die Verwendung von geprüften Formatvorlagen für die Dokumente wird, besonders im professionellen Umfeld empfohlen.

Eine weitere Stärke von OpenOffice.org ist die Exportmöglichkeit von Daten ins PDF-Format, z.B. zum Dokumentenaustausch, und von Präsentationen und Zeichnungen ins Flash-Format (.swf). (Leider funktionieren die Animationen da nicht)

OpenOffice ermöglicht die Ansteuerung von Scannern und das Einlesen von Bildern direkt in das Dokument. Es eignet sich damit auch als Programm um bequem eine größere Menge Seiten einzuscannen.

[Bearbeiten] Verfügbarkeit

OpenOffice.org kann kostenlos über zahlreiche Spiegelseiten heruntergeladen werden und wird auch über CDs/DVDs als Zeitschriftenbeilage verteilt und ist für Windows, Linux, Solaris, FreeBSD und Mac OS X verfügbar und ist daher optimal zum Datenaustausch über Plattformgrenzen geeignet. Der Server bietet den Download in 40 Sprachen an.

Es gibt auch ISO-Abbilder zur Erstellung von CDs/DVDs mit OpenOffice.org, die einige Zusätze enthalten zum kostenlosen Download:

Openoffice.org unter Linux kann auch von Live-CDs (z. B. Knoppix, Quantian, XoL) genutzt werden. Außerdem gibt es eine portable Version (Start von USB-Stick).

Zur Einarbeitung steht neben einem Installationshandbuch weitere deutsche Dokumentation im HTML- oder im PDF-Format zur Verfügung.

Zahlreiche Volkshochschulen bieten Kurse zu OpenOffice.org an, Schulungsunterlagen gibt es zum Download.

An Dokumentvorlagen kann man aktiv mitarbeiten.

[Bearbeiten] Fazit

  • OpenOffice ist kostenlos auch bei professionellem Einsatz
  • OpenOffice ist eine ebenbürtige Alternative zu Microsoft Office
  • Auch der Datenbankbereich holt auf (obwohl Microsoft Access bislang noch nicht ganz erreicht wird)
  • Der Datenaustausch mit diversen Büro-Programmen ist möglich
  • Das universelle PDF-Format zum Datenaustausch wird direkt unterstützt
  • Bessere Intergration der einzelnen Komponenten als bei Microsoft Office
  • OpenOffice ist etwas ressourcenhungrig. Als Alternative für einfache Dokumente kann man KOffice oder AbiWord verwenden.
  • OpenOffice unterstützt mehr Sprachen, läuft auf mehr Windowsversionen und mehr Betriebssystemen als Microsoft Office
  • Es gibt auch eine portable Version von OpenOffice
  • Das Open Document Format (ODF) ist international als ISO-Standard anerkannt

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

'Persönliche Werkzeuge
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