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Portable Document Format

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Das Portable Document Format (PDF) von der Firma Adobe ist ein offenes Dateiformat für digitale Dokumente und als solches komplett offen dokumentiert.

Genauer betrachtet setzt das Format auf dem früher sehr bekannten PostScript-Format (PS) auf. Seine Vorteile liegen in der überschaubaren Dateigröße der Dokumente und der Optimierbarkeit der Darstellung für Bildschirmpräsentationen, Druckvorstufe oder Druck.

PDF-Dateien werden gerne zum Dokumentenaustausch verwendet, da diese ohne weitere Zusatzsoftware nicht verändert werden können. Außerdem gibt es kostenlose Betrachter für PDF-Dokumente für so gut wie jedes Betriebssystem und das Layout der Dokumente z.B. Schriftarten, Bilder, Grafiken bleibt unabhängig von der Plattform erhalten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Digitales Restriktionsmanagement (DRM)

PDF-Dateien lassen sich „mit Bordmitteln“ (also aus dem jeweiligen Erstellungsprogramm heraus) mit Passwörtern schützen. Falls jedoch nur Funktionen wie das Drucken oder Kopieren verboten sind, aber die Darstellung erlabt ist, so handelt es sich eigentlich nur um eine Regel, an die sich das öffnende Programm hält oder auch nicht. Mit einem entsprechend gepatchten Xpdf beispielsweise oder "pdf cracking"-Software stehen in diesem Falle alle Möglichkeiten offen.

Auch wenn überhauptkein Zugang zu den Inhalten ohne das entsprechende Kennwort vorgesehen ist, war bei Dateien, die nach älteren Versionen der Formatspezifikation erstellt wurden, das komplette Verschlüsselungssystem schwach und mit entsprechenden Mitteln brechbar.
Auch sieht die aktuell vorgesehene Verschlüsselungsmethode Schlüssel mit 40 oder 128 Bit vor, wobei Schlüssel mit 40 Bit in sehr kurzer Zeit zu brechen sein müssten.

[Bearbeiten] Software

[Bearbeiten] Betrachten

Unter Linux gibt es mehrere Betrachter für das PDF-Format (gv, Xpdf) und die beiden großen Desktops KDE und GNOME haben jeweils einen integrierten PDF-Betrachter, Okular (KPDF) respektive Evince.

[Bearbeiten] Erstellen

Auch zur Erstellung von PDFs gibt es mehrere Programme oder auch Druckertreiber, unter Anderem: OpenOffice.org, Scribus, htmldoc, LaTeX, gscan2pdf aktuelle KDE-Druckertreiber oder auch diverse kleine Makros zusammen mit Ghostscript.

Der (proprietäre) Adobe Reader ist in Version 9 auch für Linux erhältlich. Für Windows gibt es Sumatra PDF als freie Alternative auf einem unfreien System...

[Bearbeiten] Editieren

Das Werkzeug pdfimages aus dem Imagemagick-Paket kann in PDF-Dateien enthaltene Rastergrafiken extrahieren: pdfimages -j PDF-Datei.pdf Ausgabeverzeichnis

KOffice kann PDF importieren. Für OpenOffice.org existiert ein entsprechendes Zusatzmodul. Auch Inkscape bietet eine anfängliche Importmöglichkeit. Weiterhin gibt es das spezialisierte PDFedit und für simplere Änderungen an einer PDF-Datei auch die Programme PDF Split and Merge, PDF-Shuffler und pdftk.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Externe Verweise

WikipediaW.png Weitergehende enzyklopädische Informationen bietet der Wikipedia-Artikel zu Portable Document Format
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