Samba
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| Samba | |
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| Logo | |
| Hersteller / Programmierer | |
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| Grundinformationen | |
| Lizenz: | GPL (Freie Software) |
| Unterstützte Plattformen: | meiste Unix-ähnliche (Linux, Solaris, BSD, Mac OS X, ...) |
| Webpräsenz / Download: | samba.org |
| Aktuelle Version: | 3.0.28 |
| Alternativen | |
| Freie Software | Samba-TNG |
| Proprietäre Software | LAN Manager |
Samba ist eine Freie Software für Unix-ähnliche Systeme um das von Windows verwendete Netzwerkprotokoll Server Message Block (SMB) zu unterstützen. Mit diesem Dienst können Unix-(auch Linux-)Rechner Teil eines Windows-Netzwerkes werden. Siehe dazu auch die Anleitung „Windows in eine SAMBA-Domäne eingliedern“.
Der Linux-Rechner kann für einfache Freigaben, aber auch als primärer Domain Controller (PDC) konfiguriert werden und damit zentrale Benutzeranmeldungen in einem Windows-Netzwerk übernehmen und auch gleichzeitig die Benutzerverzeichnisse bereit stellen.
Die Übertragung der Benutzerkennwörter kann wahlweise verschlüsselt, aber auch unverschlüsselt erfolgen. Eine Verschlüsselung ist natürlich immer vorzuziehen, auch wenn es sich um ein lokales Netzwerk (LAN) handelt.
Die Konfiguration von Samba ist recht übersichtlich aufgebaut, da die entsprechende Datei (in der Regel /etc/samba/smb.conf) ähnlich wie eine Windows-INI-Datei aufgebaut ist.
Samba kann als sehr kostengünstige Alternative zu einem herkömmlichen Windows Server ab NT angesehen werden, da die Anzahl der Benutzer natürlich nach oben hin offen ist und Samba Freie Software ist.
In verschiedenen Tests hat Samba bereits bewiesen, dass ein PDC unter Samba auch (oder gerade) unter Last effektiver als ein Windows NT oder Windows 2000 arbeitet. Beispiel-Grafik: Samba-3 Performance Erläuterungen: siehe die Verweise zum Leistungstest.
Natürlich funktioniert auch der umgekehrte Weg: Linux kann per Samba auch Freigaben von Windows-Rechnern in den eigenen Verzeichnisbaum einhängen.
Eine sehr elegante Art und Weise bietet der Konqueror von KDE. Mit Hilfe des Samba-Protokolls kann eine Windows-Freigabe ganz einfach angezeigt werden. Der Aufruf lautet: smb://WINRECHNER/FREIGABENAME.
Samba kann kostenlos heruntergeladen werden sofern es nicht schon bei der Distribution enthalten ist.
[Bearbeiten] Externe Verweise
- de.samba.org/samba/samba.html
- samba.org
- ftp://de.samba.org/samba.org/ deutschsprachige Downloadseite
- SuSE 9.1: Samba 3.0 in vorhandene Windows ADS einbinden
Leistungstest:
- Grafik zum Leistungstest Samba-3 von IT Week Labs
- Artikel zum Leistungstest
- Antwort von Microsoft zum Leistungstest
- Veritest „Microsoft Windows Server 2003 vs. Linux Competitive File Server Performance Comparison“, Test report prepared under contract from Microsoft (PDF 250 kB)
- NT vs. Linux Server Benchmark Comparisons
Dokumentation:
- de.samba.org/samba/docs/
- tldp.org/HOWTO/SMB-HOWTO.html
- oreilly.com/catalog/samba/chapter/book/
- samba.mirror.ac.uk/samba/docs/man/
- linuxbu.ch
- RedBook von IBM „Open Your Windows with Samba on Linux“ (PDF, 800 kB)

