Xen
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| Xen | |
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| Logo |
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| Hersteller / Programmierer | University of Cambridge |
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| Grundinformationen | |
| Lizenz: | GPL |
| Unterstützte Plattformen: | Linux, Windows |
| Webpräsenz / Download: | cl.cam.ac.uk/research/srg/netos/xen |
| Aktuelle Version: | 3.3 |
| Alternativen | |
| Freie Software | Bochs |
| Proprietäre Software | VmWare |
XEN ist eine paravirtualisierungs Umgebung und läuft im Gegensatz zu bisherigen Emulatoren direkt auf der Hardware.
XEN ist wesentlich schneller als Qemu und Bochs, da der Code nicht interpretiert oder rekompiliert wird, sondern direkt auf der Hardware ausgeführt wird. XEN ist hervorragend dafür geeignet, mehrere Betriebssysteme auf einem Server auszuführen. Hierzu muss zuerst ein Dom0 Kernel im HostPC erstellt werden, der dann erlaubt Gast-Betriebsysteme (DomU) zu starten. Die Gast-Betriebsysteme (DomU) brauchen meist einen Kernel-Patch (mit XEN-Frontend) um aus der Gast-Umgebung direkt auf die Hardware zugreifen zu können. XEN erlaubt es so mehrere Betriebsysteme direkt auf der Hardware laufen zu lassen, was sich deutlich in der Geschwindigkeit zeigt. Alle aktuellen Linux Distributionen lassen sich damit als DomU starten - insofern ihr Kernel mit dem XEN-Patches kompiliert wurde. MS Windows derivate hingegen brauchen meisst CPU VirtualisierungsSupport wie Intel VT oder AMD-V, da man leider die MS Windows Kernel nicht selbst patchen kann.
Der HostPC (Dom0) ist auch hier durch die "Emulation" (paraVirtualisierung) vor dem Zugriff der Anwendungen innerhalb des Gast (DomU) geschützt. Somit eignet sich auch XEN zum Ausführen unsicherer oder bedenklicher Anwendungen ohne den Verlust der Daten auf dem HostPC (Dom0) zu riskieren.
Da auf die Hardware des Systems direkt zugegriffen wird, kann direkt auf die Hardware (TV-Karte, FireWire, USB, 3D-Grafikkarte) des HostPC zugreifen, wenn diese Freigegben wurde.


